ARCHIV

Franz Bernhard – Skulpturen und Graphiken

Das Museum Moderner Kunst - Wörlen (MMK) in Passau widmet Franz Bernhard vom 02. März bis zum 07. Juli 2019 die Einzelausstellung „Franz Bernhard – Skulpturen und Graphiken“

Vernissage am 01. März um 19 Uhr.
Begleitend zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

In diesem Jahr wäre der 2013 verstorbene Bildhauer 85 Jahre alt geworden. Anlässlich dieses Jubiläums freuen wir uns darauf ca. 30 Skulpturen und ca. 30 groß- bis mittelformatige Zeichnungen und Druckgraphiken aus dem Nachlass des Künstlers, sowie dem Bestand der Andreas C. H. Schell - Stiftung und weiteren renommierten Privatsammlungen zu sehen.

Das direkt an der Donau gelegene Museum Moderner Kunst - Wörlen inmitten der Altstadt Passaus bietet eine Ausstellungsfläche von nahezu 1.000 Quadratmetern auf drei Ebenen. Der MMK Stifter und Architekt Hanns Egon Wörlen verband vier ehemals selbständige Altstadthäuser und ließ ein außergewöhnliches Gebäudeensemble mit baulichen Elementen aus der Epoche der Romantik, Gotik bis hin zu Barock und Klassizismus entstehen. Neben der architektonischen Vielfalt kennzeichnet das Gebäude die räumliche Großzügigkeit sowie Ausblicke auf die Donau.

Wir sind gespannt auf den raumgreifenden Dialog der Arbeiten Franz Bernhards mit den wunderschönen Räumen des MMK Passau und freuen uns auf Ihren Besuch!

Skulpturenmuseum Glaskasten Marl

Die menschliche Figur –
Skulpturen und Zeichnungen
4. Februar - 8. April 2018

Seit den 1960er Jahren verwendete der Bildhauer Franz Bernhard (1934 - 2013) bevorzugt die Materialien Holz und Eisen.

Noch während des Studiums an der Karlsruher Akademie begann er damit, aus einfachen Holzbalken gerüsthaft die Form von Büsten nachzubauen. Die autonome, konstruktive Formkonstellation und das Bild des Menschen - besonders der Kopf als Motiv - bilden die Kristallisationspunkte seines Werks. In der Gegenüberstellung von Konstruktion und Dyamik, Labilität und Massivität erfasst Franz Bernhard die Widersprüchlichkeit des modernen Menschen.


     
Quelle: www.skulpturenmuseum-glaskasten-marl.de

19. Kultursommer Germersheim im Kunstverein

Ein Zeichen für das Wesen Mensch
10. Juni - 8. Juli 2012

Franz Bernhard, 1934 geboren und einst Schüler von Wilhelm Loth an der Karlsruher Akademie, kann schon heute als Klassiker der deutschen Bildhauerei bezeichnet werden. Von Beginn an setzte er auf ein versehrtes Menschenbild, den Torso, auf rauhe, ungeschönte Oberflächen, auf Materialien, die sich in der Zeit verändert haben oder verändern. Holz reißt und Eisen rostet.

Für Bernhard ist das Fragment ein stellvertretendes Zeichen, das symbolisch auf das Wesentliche im Menschen zurückweist. So findet er über die Auseinandersetzung mit der menschlichen Gestalt zu einer Figur mit einem neuen emotionalen Gehalt zurück.
Seine Skulpturen sind Neuschöpfungen, die parallel zur Natur existieren.

Die Einfachheit seiner bildnerischen Mittel, die sichtbar hervorgehobenen Verbindungender Materialien, das handwerkliche und natürliche Aussehen der Werke lassen darüber hinaus auch an Gerätschaften, Gebrauchsobjekte oder Greabutes denken. Die Verbindung von organischer und stereometrischer Form, das Gleichgewicht zwischen Rationalität und Irrationalität, zwischen Konstruktion und Emotion sind Teil dieser besonderen Spannung und Ausdruckskraft seiner Arbeiten.

Die Ausstellung mit Werken von Franz Bernhard im Kunstverein Germersheim zeigte einen repräsentativen Querschnitt durch sein Schaffen. Neben Skulpturen waren auch großformatige Zeichnungen und Radierungen zu sehen.

Die Werke entstammten der Sammlung Andreas Schell, Karlsruhe in Zusammenarbeit mit der Galerie Knecht/Burster, Karlsruhe und der Galerie Ruppert, Landau.

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